Thomas Roth Sachverständigenbüro für Dach-Wand-Abdichtungstechnik Zertifizierter Sachverständiger EU# DE/6498 VI-DE89842 Dachdeckermeister
Thomas Roth Sachverständigenbüro fürDach-Wand-AbdichtungstechnikZertifizierter Sachverständiger EU# DE/6498    VI-DE89842 Dachdeckermeister 

Schimmelpilz-Diagnostik

  Schimmelpilze sitzen nicht auf dem Trockenen !

 

  Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt.

  Sie sind normalerweise harmlos.

  Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß,

  kann es zu gesundheitlichen Problemen für die Bewohner kommen.

 

  Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit.

  Ursachen erhöhter Feuchte innerhalb von Gebäuden können sein:

 

  a) Direkter Eintrag von Feuchtigkeit zum Beispiel über:

      Defekte Dächer (insbesondere Flachdächer), Dachrinnen und Fallrohre;

      Risse im Mauerwerk;

 

  b) Unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch:

      unsachgemäßes Heizen und Lüften, insbesondere in „luftdichten“ Gebäuden.

 

  c) Kondensation (Tauwasserbildung) von Luftfeuchte im Bereich von „kalten“ 

      Wänden, Baufehler wie Wärmebrücken

 

  Was tun, wenn der Schimmel entdeckt ist?

 

  Eine Schimmelpilzsanierung ohne Beseitigung der Ursachen ist nicht sinnvoll, da  

  früher oder später mit einem erneuten Schimmelpilzwachstum zu rechnen ist.

  Daher ist es unerlässlich, die Ursachen für das Schimmelpilzwachstum, insbesondere die

  Frage eines erhöhten Feuchteeintritts, zu klären.

  Durch eine Ortsbesichtigung sind die möglichen Ursachen für eine Schimmel-

  pilzbelastung abzuklären. Erhoben werden dabei wichtige physikalische

  Parameter, wie:  Raumtemperatur, Oberflächentemperatur, absolute

  Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkttemperatur.

  Wird vorschriftsmäßig nach DIN 4108 gebaut bzw. wärmegedämmt, so dürfen kälteste 

  Bereiche im Raum keine Probleme mit Tauwasserbildung aufweisen.

 

  Probleme ergeben sich jedoch aus folgenden Gründen:

 

- Es sind Wärmebrücken vorhanden, da die Vorgaben der DIN 4108 nicht erfüllt  

  sind (Baufehler).

- Die Raumnutzung (Heizung, Lüftung, Luftfeuchtigkeit) entspricht nicht den in 

  der DIN angenommenen Normalverhältnissen (20 °C, 50 % Luftfeuchtigkeit im

  Raum).

- Durch dichte Möblierung an Außenwänden werden diese im Winter von der 

  warmen Heizungsluft abgeschnitten und kühlen daher ab.

 

  Schimmelpilzwachstum tritt nicht erst bei sichtbarer Tauwasserbildung auf,  

  sondern bereits bei anhaltender Luftfeuchte an der Materialoberfläche

  (ca. 80 %)

 

  Kurzfristige Maßnahmen

 

  Wenn nicht sofort mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen werden kann, ist zu prüfen,

  ob die befallenen Stellen übergangsweise möglichst ohne Staubverwirbelung gereinigt

  und desinfiziert werden können (z.B. mit 70 %-igem Ethylalkohol bei trockenen Flächen

  und 80 %-igem Ethylalkohol bei feuchten Flächen) oder ob es Möglichkeiten gibt, die

  befallenen Stellen übergangsweise abzudecken oder abzuschotten.

 

 


 

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